Der richtige Hoster für WordPress – nicht immer einfach zu finden

Auf der Suche nach dem richtigen Hosting Anbieter für WordPress gilt es nicht wirklich viel zu beachten, doch das was es zu beachten gilt, kann es in sich haben. Leicht läßt man sich blenden von den Angaben der Entwickler und vor allem der Anbieter blenden.

Ist WordPress zwar spielend einfach zu bedienen, so ist WordPress dennoch nicht ohne in den technischen Anforderungen. Einige Sprechen auch gerne von einem „Speicher-Fresser“. Wichtig ist sich klar zu machen, daß WordPress im Gegensatz zu einer statischen Seite, bei JEDEM Seitenaufruf -wie andere CMS Systeme auch- einen Zugriff auf eine Datenbank benötigt. Es somit nicht nur entscheidend ist, wie schell z.B. ein Server erreichbar ist, sondern auch wie schnell dieser intern mit der Datenbank kommuniziert, da ja erst dann etwas für den Besucher bereit gestellt werden kann. Die WordPress Entwickler geben als Grundvorraussetzung einen Webspace mit PHP Version 4.3 und einer MySQL Datenbank Version 4.1.2 an, empfohlen wird jedoch PHP 5.2 und MYSQL 5.

Vergessen sollte man hierbei nicht, daß fast niemand WordPress ohne Erweiterungen / PlugIns nutzt, diese verbrauchen Arbeitsspeicher auf dem Server und laden häufig auch diverse Scripte, welche die technischen Anforderungen heraufsetzen, bzw. einfach mehr verlangen als die eigentliche WordPress Installation.

Wenn Zeit gleich Geld ist – sollte der Taschenrechner bei der richtigen Hosting Entscheidung bei WordPress nicht fehlen

Wer nur alle paar Wochen einmal ein paar Zeilen schreibt, für fast keine Leser hat und diese viel Zeit mitbringen, kann gerne und spielend in Kauf nehmen, wenn diverse Erweiterungen / Plugins nicht laufen und jedes mal gefühlte Ewigkeiten vergehen bis eine Seite aufgerufen oder Artikel- / Seitenaktualisierungen gespeichert sind. Wer jedoch WordPress als ggf. CMS oder auch Blog für ein Unternehmen einsetzt, sollte einmal überschlagen wieviel Zeit dadurch verloren geht. Und wer zudem auf Wartung oder Erweiterungen angewiesen ist, die ggf. von externen Unternehmen übernommen werden müssen, dürfte spätestens nach der ersten Rechnung für ein Update zur Einsicht gelangen, welches Dank allzu begrenztem Arbeitsspeicher auf dem Server auch gerne mal Stunden verschlingt, wenn die automatische Update Funktion nicht ausgeführt werden kann. Denn bis jedes PlugIn deaktiviert ist, die Daten manuell auf den langsamen Server geladen sind, das Update durchgeführt und alle PlugIns reaktiviert wurden, vergeht dann gerne viel Zeit, die leicht mal die Ersparnis beim „billigen“ Hoster für 3 Jahre im voraus aufbraucht.

Die Verwendung sollte die Hoster Wahl bestimmen

Für rund 10,- EUR monatlich inklusive Domain, Traffic, Email etc gibt es am Markt in Deutschland diverse seriöse Anbieter, mit guten Leistungen, von all-inkl.com bis hosteurope.de, wer ein größeres Paket gebucht hat, wird auch bei 1&1 und anderen glücklich. Achten sollte man auf die Beschreibung des Paketes. Viele -auch sehr große Anbieter, wie etwa Strato- geben auch gerne mal an, daß ein Paket für einen „Blog“ paßt. Und verschweigen dann häufig dabei, daß sich hunderte Anwender einem zentralen Server teilen, der dann natürlich entsprechend langsam wird, wenn viele darauf gleichzeitig zugreifen wollen. Ein bekanntes Phänomen sind dann leere Seiten die dann plötzlich nach sekundenlanger Wartezeit auf einmal erscheinen.

Wenn Typo3 und Joomla etc. laufen – läuft WordPress umso mehr

Eine Faustformel für die Entscheidung für das richtige Paket kann immer der Blick auf andere Content Management Systeme wie Joomla und Typo3 sein. Bietet der Hoster diese explizit in diesem Paket an. Darf man sich fast sicher sein, daß WordPress schnell und bequem läuft, da die technischen Systemanforderunegn von Typo3 und Joomla weit anspruchsvoller sind und sich Typo3 Hosting Angebote im Grunde durchweg an Unternehmen mit Großen Netzlösungen wenden oder Shop-Anbieter. Auch bieten viele Hosting-Anbieter sogenannte „one-click Installer“ an, d.h. der Benutzer kann in seinem Paket WordPress, Joomla etc. dirket vom Hoster installieren lassen. Dies ist zwar nicht unbedingt notwendig, bietet aber bei der Auswahl die Gewissheit, daß dem Anbieter die Anforderungen genau bekannt sind und die Installation dort auch läuft.

3 Gedanken zu „Der richtige Hoster für WordPress – nicht immer einfach zu finden“

  1. Danke für den werblichen Hinweis. Wir werden uns das Angebot einmal anschauen und -wenn wirklich so sensationell- darüber berichten.

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