Online Produktkatalog mit WordPress

Für viele Unternehmen ist die wesentliche Aufgabe einer Netzseite, die eigenen Produkte, Leistungen aufzulisten. Mit der richtigen Content-Strategie, läßt sich dies leicht auch mit WordPress bewerkstelligen.

Hier ein einfacher Ansatz als Beispiel:

Gliederung der Produkte / Leistungen für den Online-Auftritt

Auch wenn es wahrscheinlich schon klar ist, erwähnen wir es dennoch hier: VOR jeglichem Projektstart bei Netzseiten (gilt nicht nur für WordPress) ist dringend geboten, die Inhalte zu gliedern und zu sichten sowie fehlenden Content-Bedarf festzulegen (Bilder, Texte, Info-Blätter…). Hierfür reicht eine einfache Tabelle oder ein einfaches Textdokument.

Beispiel

  1. Über uns
    + Text zum Unternehmen
    + Text zum Angebot
  2. Produkte
    + Kategorie 1
    – Produkt 1
    – Produkt 2
    + Kategorie 2
  3. Kontakt
    + Formular
    + Anfahrt
  4. Rechtliches
    + Impressum
    + Datenschutzerklärung
    + AGB

 

statische Seiten als Gerüst

Auch um auf die Menüfunktionen gut zurückgreifen zu können und frei bei der Textbeschreibung zu bleiben, nutzen wir normale statische Seiten (WP Pages) für die „Kategorien“. Bei wenigen Produkten, können auch die Produkte selber, als reine Seite angelegt werden, allerdings wollen wir ja eine „schöne Lösung“. Daher erstellen wir für jede Kategorie ein Page-Template (Seitenvorlage) in dem wir zusätzlich einen Loop für unsere „Product Posts“ / Produkte anlegen (mehr dazu unten). Müssen die Seiten nicht wirklich komplett unterschiedlich für jede Kategorie aussehen, können wir auch ohne Extra Seitenvorlage arbeiten und nutzen statt dessen einfach „Shortcodes“

Beispiels-Shortcode: [produktkategorie="kategoriename1"]  

Hier werden dann automatisch alle Beiträge / Artikel / Posts aus der Kategorie "kategoriename1" an beliebiger Prosition angezeigt und aufgelistet

Flexibler werden wir jedoch mit Templates sein, da dort einfacher Anpassungen und Ausnahmen umgesetzt werden können.

Artikel / Posts als Grundlage der Einzeldarstellung

Wenn wir normale Beiträge / Artikel / WP Posts wie eine Produktseite auffassen, müssen wir uns nur die Taxonomien so zurechtlegen, wie wir sie in unserem Produktkatalog brauchen. An dieser Stelle sei erwähnt, daß wir auch ein Tutorial nebst Template haben, wie die Katalogdarstellung verfeinert mit „Custom Fields“ und eigenen Taxonomien umgesetzt werden kann. Hier beliebn wir jedoch erst einmal in den WordPress eigenen Funktionen: „Kategorien“ (Categories) und „Schlagworte“ (Tags). Welche wir wofür nutzen hängt ein wenig von der Beschaffenheit der dazustellenden Produkte ab. Da die Kategorien strukturiert sind, wäre etwa ein Baum angebracht in dem sich die Katalogstruktur wiederspiegelt, ein Baum eventuell mit  Produkt-Typen und einer mit globalen, wichtigen Attributen etwa bei Textilien Material. Hierfür können wir jedoch auch die „Schlagworte“ nutzen, um z.B. alle Produkte in „schwarz, weiß, rot…“ anzeigen zu lassen. Damit wir hier flexibel bleiben setzen wir die Schlagworte gleich mit der Beschreibung, also „Farbe: rot“, „Material: Baumwolle“… Da wir in der Schlagwortliste diese stets wiederverwenden können und diese zudem im „Bulk-Edit“ mehreren zuweisen und später auch das Schlagwort noch anpassen können und zudem die Taxonomien auch aggregierend Archivseiten erzeugen, sind diese optimal um etwa alle Produkte in weiß anzuzeigen.
Für das Produktbild, nutzen wir das „Beitragsbild“ um dieses gezielt im Template abfragen zu können, in der eigentlichen Darstellung des „Produktes“ sind wir ohnehin Dank des „Post-Formates“ frei in der Gestaltung.

Wir räumen auf in WordPress

Es ist zwar grundsätzlich immer schön, wenn Tante Google Leute auf unsere kleine WordPress Seite bringt. Leider hilft es aber niemandem, wenn er dann ständig alte Sachen angezeigt bekommt, daher werden wir das eine oder andere zum Thema WordPress einfach löschen oder nur noch für angemeldete Nutzer verfügbar machen.

Im Februar geht es dann weiter mit WordPress

Da diese Seiten nicht kommerziell sind, braucht es einen Moment die hunderten Artikel durchzugehen und zu löschen, bzw. wichtige Dinge in Beiträgen zusammenzufügen. Daher setzen wir uns großzügig 30 Tage dafür.